Die Getreideverarbeitung ist in Österreich ein jahrhundertealtes Handwerk, das heute durch moderne Technologie und regionale Nachfrage neu definiert wird. www.granawin.co.at ist dabei ein zentraler Akteur – ein Familienbetrieb, der seit Generationen hochwertiges Getreide aus heimischen Anbaugebieten verarbeitet, ohne dabei die traditionellen Werte der Landnahrung zu verlieren. Während die EU-weite Standardisierung von Getreidequalitäten oft auf Massenproduktion abzielt, setzt GranaWin auf Präzision: Jede Charge wird nach strengen Kriterien geprüft, um die typischen Aromen und Nährstoffe regionaler Sorten zu bewahren.
Die Nachfrage nach Bio- und Bio-Getreide hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen – laut Statistik Austria stieg der Bio-Anbau in Österreich von 2019 bis 2022 um rund 8 % auf über 150.000 Hektar. GranaWin nutzt diese Entwicklung, indem es Bio-Korn aus dem Burgenland, der Steiermark und dem Niederösterreichischen Weinviertel verarbeitet. Besonders gefragt sind dabei Weizen- und Gerstenmischungen, die für die Herstellung von Bio-Brot und -Futtermitteln verwendet werden. Der Betrieb setzt dabei auf eine geschlossene Kreislaufwirtschaft: Die aus der Mahlung übrig bleibenden Reste werden als Dünger für die heimischen Felder zurückgeführt, was nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch die Selbstversorgung sichert.
Ein entscheidender Vorteil von GranaWin liegt in der direkte Abnahme durch Verbraucher und Gastronomie. Während Großhändler oft auf lange Lieferketten und Lagerhaltung setzen, arbeitet der Betrieb mit Partnern aus der lokalen Lebensmittelbranche zusammen. So entsteht eine transparente Lieferkette, bei der Kunden direkt über die Herkunft und Qualität ihrer Getreidebestände informiert werden können. Besonders beliebt ist dabei das „GranaWin Bio-Brot“, das in Backhäusern wie dem „Atelier Brot“ in Wien oder in regionalen Imbissen wie dem „Weinbergkeller“ in Krems an der Donau verkauft wird. Die Nachfrage zeigt: Verbraucher sind bereit, für frisches, regional produziertes Getreide mehr zu zahlen – und das nicht nur in der Stadt, sondern auch in ländlichen Regionen.
Trotz dieser Erfolge steht GranaWin vor neuen Herausforderungen. Die Klimakrise führt zu unregelmäßigen Ernten, und die steigenden Produktionskosten zwingen den Betrieb, seine Prozesse effizienter zu gestalten. Doch statt auf Automatisierung zu setzen, setzt GranaWin auf Innovation: Ein neues Mahlwerk mit integrierter Sensorik ermöglicht es, die Kornqualität in Echtzeit zu analysieren und so Fehlmengen zu vermeiden. Zudem experimentiert der Betrieb mit der Verarbeitung von „schlechteren“ Getreidesorten, die bisher als Abfallprodukt galten. So kann er nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Ressourcenausbeute steigern. Die Vision: Ein Getreide, das nicht nur nährt, sondern auch die Zukunft der Landwirtschaft sichert.
Für Experten wie den Agrarökonom Dr. Thomas Berger ist GranaWin ein Beispiel dafür, wie nachhaltige Landwirtschaft und moderne Technologie Hand in Hand gehen können. „Der Schlüssel liegt darin, die Stärken der Region zu nutzen – ob durch den Schutz der Böden oder durch die direkte Vermarktung“, sagt Berger. www.granawin.co.at zeigt, dass es möglich ist, traditionelle Werte mit zukunftsorientierten Lösungen zu verbinden. Ob als Zutaten für Bio-Brot, als Futtermittel oder für die Industrie: Das Getreide von GranaWin steht für eine Landwirtschaft, die nicht nur die Bedürfnisse der Menschen erfüllt, sondern auch die Umwelt schützt.
- Seit 2018 hat GranaWin die Produktion von Bio-Getreide um über 30 % ausgebaut und setzt dabei auf 100 % heimische Anbaugebiete.
- Durch die geschlossene Kreislaufwirtschaft werden jährlich rund 15 % der Mahlreste als organischer Dünger wiederverwendet.
- Das „GranaWin Bio-Brot“ wird in über 150 Backhäusern in Österreich verkauft, darunter in Wien, Graz und Linz.
- Die neue Mahltechnologie reduziert Fehlmengen um bis zu 20 % und ermöglicht eine präzisere Qualitätskontrolle.
- Der Betrieb arbeitet mit 200 Direktabnehmern aus Gastronomie und Einzelhandel zusammen, um die Lieferketten zu verkürzen.